Rheinland-Pfalz
Forstrevier Hochpochten (Eifel) – Staatswald Hochpochten Betriebliches Kurzporträt:
| Forstbetrieb: | 637 ha |
| Geologie: | Devonischer Schiefer und Grauwacke mit einer diluvialen Decklehmauflage |
| Standorte: | Mesotrophe Braunerden; kleinflächig Braunerde-Pseudogley. Dauernder örtlicher Wechsel in der Gründigkeit |
| Höhe über N. N.: | 300 bis 500 m |
| Jahresmitteltemperatur: | 7,5 °C |
| Jahresniederschlag: | 750 bis 850 mm |
| Bestockung: | 75 % Laubholz; 25 % Nadelholz |
| Wichtige Baumarten: | Buche (48 %), Traubeneiche (14 %), Fichte (13 %), Douglasie (9 %), Bergahorn/Esche (11%), Tanne (2%) |
| Relevante Wildarten: | Rehwild, Schwarzwild, Rotwild |
| Natürliche Waldgesellschaften: | Waldmeisterbuchenwälder. Ahorn/Eschen – Schluchtwälder. Auf flachgründigen Südhängen Traubeneichen-Hainbuchenwälder . |
Betriebsziel: Eine umfassende, integrative und nachhaltige Waldwirtschaft mit der Bewirtschaftung ungleichaltriger und gemischter Hochwälder als Dauerwald, orientiert an den natürlich vorkommenden Waldgesellschaften.Standörtlich kann man auf eine große Baumartenpalette zugreifen. Eine Besonderheit sind große zusammenhängende ca. 140- 160 Jahre alte Buchen/Eichenmischwäldern mit Tanne, Bergahorn, Lärche. Diese Bestände sind seit 2016 in eine Nachhaltklasse "Plenter-Überführungswald" auf 212 ha mit dem Ziel, einer langfristigen Waldbehandlung zusammengefasst. Die Orkane Wiebke, Kyrill, Emma und Xynthia reduzierten die Fichtenflächen erheblich. Zurzeit bestehen etwa 15 ha Etablierungsflächen mit überwiegend Laubmischwälder ohne Zaun. Seit 1991 erfolgt eine stetige Erhöhung des Rehwildabschusses auf jetzt ca. 20-24 Stk/100 ha. Nach diesem stufenweisen Anstieg der Erlegungsstrecke etablieren sich Eiche und Tanne ohne Schutz in der Naturverjüngung.
| Ansprechpartner: | Forstrevier Hochpochten Revierleiter Michael Fohl |
| Adresse: | Kleewiesenweg 18, 56766 Ulmen |
| Tel.: Mobil: | + 49 2676 1666 + 49 1522 8850515 |
| E-Mail: |
