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Ergebnisse

Foto: Ansgar Leonhardt (Wald und Umweltplanung)Erste Zwischenergebnisse Stand 12/2020

1. Was ist geschehen?

Von den 11 Flächen sind bisher planmäßig 5 aufgenommen und von den 3 Marteloskopen 2 angelegt worden.

2. Was wurde aufgenommen?

2.1. Waldbauliche Parameter
  • Stehendes Kapital nach Volumen und Wert
  • Analyse der Mischung
  • Analyse der Struktur
  • Analyse der Qualität
  • Analyse des Nachwuchses incl. Verbiss

2.2. Ökologische Parameter
1. Dendromikrohabitate
2. Totholz
3. Andere Indikatoren

3. Ergebnisse

  • Waldbauliche Gesichtspunkte
- Die Struktur unterscheidet sich hinsichtlich der Mischung der Baumarten und Alter deutlich von der Struktur der meisten anderen Wälder.
- Die Qualität des Mittel- und Starkholzes scheint überdurchschnittlich hoch zu sein.
- Aufgrund kleinräumig differenzierter Belichtung ist ein sehr großer Teil der Waldfläche bereits vorverjüngt.
- Konsequente Bejagung hat maßgeblichen Einfluss auf die Anzahl der an der nächsten Waldgeneration beteiligten Baumarten.

  • Ökologische Gesichtspunkte
- Über 50 % aller Bäume haben einen besonderen ökologischen Wert.
- Nur ca. 15 % dieser Bäume gelten als Konfliktbäume, d.h. Bäume mit gleichzeitig hohem ökologischem und ökonomischem Wert.
- Bei der Menge an stehendem Totholz ist in manchen Flächen noch „Luft nach oben“.
- Das Verhältnis von Totholzvorrat zu Gesamtvorrat schwankt zwischen 6 % und 20 %. Irgendwo dazwischen liegt vermutlich das wirtschaftliche und ökologische Optimum.

4. Zwischenfazit
Die ausgewählten Flächen repräsentieren unterschiedliche, aber ökonomisch und ökologisch erfolgversprechende Entwicklungsstadien auf dem Weg zum Dauerwald. Aus den Aufnahmeergebnissen können den Waldbesitzern wertvolle Empfehlungen abgeleitet werden, mit denen die betrieblichen Ziele noch besser erreicht werden.
 

Wissenschaftliche Veröffentlichungen